Jahresrückblog 2021: HAPPINESS IS A WAY OF LIFE

Endlich! Die Tage von 2021 sind gezählt. Das stresst mich zwar im Moment ein bisschen, denn der Dezember war so randvoll mit Unvorhergesehenem, dass für den Jahresrückblog kaum Zeit blieb und ich echt auf den letzten Drücker über der Tastatur sitze – ein Feeling, das ich selten habe, aber auch echt nicht vermisse. Aber sonst, ganz ehrlich, auch als Ganzes werde ich diesem Jahr nicht wirklich nachtrauern. UND TROTZDEM: Es gab 2021 auch ganz viele Glücksmomente – sie sollen hier auch glänzen dürfen!

Mein Motto für 2021 hiess „Leinen los!“. Ich habe zwar in vielen Dingen mächtig Gas gegeben – aber oft fühlte ich mich auch ausgebremst durch die Unberechenbarkeit dieser Monate. Zwar bin ich ein spontaner Mensch und Improvisation gehört zu meinen absoluten Stärken, aber ich fühlte mich im Los-Segeln einfach gehindert. Von aussen würde man dies wohl nicht so wahrnehmen. Aber es sind einfach meine Innensicht, mein Herzensgefühl, die mich mit diesem Jahr nicht so glücklich sein lassen. Obwohl, wie oben gesagt: Es gab auch viele Glücksmomente!

Es war aber wiederum dieses elende Viren-Thema, das meinen Alltag über alle Massen geprägt hat. Vor allem in der Schule natürlich, aber auch bei „begabt und glücklich“. Nach 35 Jahren pädagogischer Tätigkeit vom Vierjährigen bis zum Pubertier kann ich einschätzen, was in Kindern abgeht, die sich plötzlich als Gefahr für ihre Grosseltern, Eltern und andere erwachsene Bezugspersonen wahrnehmen. Und auf die Gefahr hin, mich hier in die Nesseln zu setzen, vertrete ich meine Meinung klar und deutlich: Was wir gerade bei den Kindern mit all diesen Massnahmen auslösen, ist in keiner Art und Weise absehbar und zu rechtfertigen. Die Folgen daraus werden uns noch viel länger beschäftigen, als das Virus selber!
Umso wichtiger war es mir, dass ich im Zusammensein mit Kindern immer wieder das Positive in den Fokus rücken konnte. Es war mir wichtig, dass ich im Rahmen der Möglichkeiten das Optimum, sprich Momente der Nähe, des Vertrauens und Lachens schaffen konnte. Momente der Normalität und der Menschlichkeit.


Begabt & glücklich

Ja, mein „Baby“ befindet sich zwar noch im Krabbelalter, aber es ist doch ganz wacker unterwegs. Ich durfte einige Familien begleiten und ihnen beim Erarbeiten guter Lösungen Unterstützung bieten. Bei einigen ist meine Begleitung punktuell wieder gefragt, oft reicht aber ein Telefon- oder Zoomtermin, andere kommen bloss ein- oder zweimal zu mir.

Besonders spannend finde ich jeweils auch die sogenannten Potenzial-Evaluationen. Dabei finde ich nicht mal das Endergebnis, den IQ-Wert, so zentral. Interessant und aufschlussreich ist für mich jeweils das Verhalten der Kinder, während dem sie die Aufgaben lösen. Zu beobachten, wie sie denken, das ist für mich das wirklich Spannende!


Oft wurde ich dieses Jahr darauf angesprochen, dass meine Blogartikel lebendig und informativ zu lesen seien und ob ich mir nicht überlegen wolle, daraus ein Buch zusammenzustellen. Das könnte dann wirklich noch ein Projekt für 2022 werden.

Einige Monate lang war der Eingang zu begabt & glücklich nicht so einladend. Ein Wasserschaden, also eigentlich sogar zwei, machten es nötig, dass Aussenmauern und Zwischenwände aufgespritzt und Leck-Ortungen vorgenommen werden mussten. Wasser sucht sich halt einfach seinen Weg. Mir hat das Gebrumme der Trocknungsanlagen vor allem auch mental zugesetzt. Gemäss Ohrenarzt scheine ich ein pränatales Gehör zu haben und ich höre diese feinen Obertöne, die in unserem Haushalt höchstens noch Aura wahrnimmt. Und die gehen mir extrem auf den Geist. Schlimmer als Zahnarzt! Mehr als einmal habe ich Termine in mein Schulzimmer verlegen müssen, weil es einfach nicht handelbar war.
Aber jetzt, wo die ganze Bauerei durch ist, gefällt mir der frisch gestrichene Eingangsbereich zum Potenzialraum sehr gut.

Eingang zum Potenzialraum
Hereinspaziert! Der Potenzialraum ist offen…

Im Herbst habe ich ein lange angedachten Projekt verwirklicht. Unter der Federführung von Urs Bühler, dem Schwager meines Partners, wurde meine Website von jimdo zu WordPress gezügelt. Urs hat meine ganze Seite so nachgebastelt, sodass der Wechsel von aussen gar nicht sichtbar ist. Eigentlich war ich mit Jimdo nicht unzufrieden, aber gerade fürs Bloggen bietet WP doch einige Features, die ich in ganz praktisch finde. Vor allem, dass ich damit auch Kommentare beantworten kann, schätze ich sehr.

Digitale Unterrichtsprojekte

Bananenklavier mit Make Makel
Zapfenmännchen

Mit dem Lehrplan 21 sind die „neuen Medien“ und die Informatik fest im Unterricht verankert. Als technikaffine Lehrerin freut es mich immer wieder, Angebote zu generieren, die in diesem Bereich angesiedelt sind. Im Schuljahr 20/21 habe ich einige Projekte im Teamteaching in Klassen des Zyklus 1 (also Unterstufe) durchgeführt, in denen sich die Lernenden mit den Netbooks und den integrierten Kamerafunktionen vertraut gemacht haben. So sind reihenweise digitale Bilderbücher entstanden, die wir dann auch als Power Point Präsentationen weiterschicken konnten. Andere Projekte waren u.a. ein Bananenklavier mit dem „Plug in“ MakeyMakey, das übrigens auch den süssen Ausserirdischen im Bild oben steuern kann.

Zudem haben wir auch Ozobots programmiert oder uns mit dem Innenleben von Computern beschäftigt. Es war ganz schön spannend im BBF-ZImmer!

Im März habe ich für unsere Schule wieder den Mathe Känguru-Wettbewerb und im November den Informatik-Biber Wettbewerb organisiert. Die Durchführung oblag aus „coronaren Gründen“ den Klassenlehrpersonen und den ihnen zugeteilten Heilpädagog*innen- ihnen allen ein herzliches Dankeschön, dass die Durchführungen so gut geklappt haben. Natürlich hat es mich ausser dem sehr gefreut, dass unsere Schüler*innen so toll abgeschnitten haben!

Social Media

Obwohl ich keine Berührungsängste mit Socia Media habe und mich schon lange Zeit auf Facebook und Co tummle, fällt es mir oft noch schwer, gezielt und strukturiert Beiträge zu generieren. Das zeigt sich dann auch darin, dass ich nicht so viele Follower anspreche, wie ich es mir wünsche.
Die beliebtesten Post waren dann auch jene, die ich während den Challenges von Judith Peters hineingestellt habe – da spielte dann die gruppeninterne Vernetzung. Manchmal lässt mich diese ganze virtuelle Welt auch zweifeln: Was bei mir an Kontakten läuft, ist in aller Regel 1:1. Eher selten berate ich per Zoom. Ich mag mich auch nicht gefühlt auf Insta prostituieren. Zwar macht es mir Spass mit Canva schöne Bilder herzustellen, aber irgendwie stimmen Aufwand und Ertrag nicht.
Mal schauen, wie das im 2022 weitergeht… Zwar habe ich schon mal mutig mit Pinterest angefangen, aber eben… Fortsetzung folgt. Vielleicht.


Mindset-Arbeit

Bucket-List
Bucket-List
Mindset-Kugeln am Schrank
Affirmationen

Reflexionsbuch
Mindeset-Buch

Immer wieder stelle ich fest, wie wichtig Mindest-Arbeit, also die innere Einstellung, in unserem Leben ist. Und das kann nicht zu früh anfangen. Einem Kind zu zeigen, wie es sich selber immer wieder aufbauen und motivieren kann, gehört für mich zum Grundlegendsten überhaupt, was man ihm mitgeben kann. Als Eltern, Lehr- und Bezugspersonen sind wir da absolut in der Pflicht. Darum setze ich da auch im Unterricht und mit den mir anvertrauten Kindern von „begabt & glücklich“ einen Schwerpunkt. Ich habe in diesem Jahr auch wieder das schön ältere aber top aktuelle Buch über das Selbstbild von Carole Dweck gelesen. Absolute Lese-Empfehlung – nicht nur für Menschen, die mit Kindern zu tun haben!

Auszeiten

Dieses verflixte Jahr liess uns neue Reiseerfahrungen sammeln. Seit wir 2019 an der Caravan Messe in Bern die Firma Dog Camper entdeckt hatten, war es unser Wunsch, einmal so unterwegs zu sein. Im Juni erfüllten wir uns dann diesen Wunsch und entdeckten im hundegerecht umgebauten Camper die Westschweiz. Wir wurden gleich in mehrfacher Hinsicht überrascht:

  1. Wie gut es uns in unserem Heim auf Rädern gefiel und
  2. wie himmlisch wir darin schlafen konnten.
  3. Wie problemlos unsere Hunde-Omi damit klar kam.
  4. Wie wunderschön der Jura ist und
  5. welche spontanen Kontakte sich mit so einem Gefährt ergeben.

Mehr zu diesem Time-Out gibt es hier zu lesen.

Dog Camper unser Daheim auf Zeit
Brücke im Schlucht
Gorge d’Areuse – ein märchenhaftes Tal
Sonnenuntergang auf dem Creux du Van

In den Sommerferien zog es uns für einige Tagen nach NRW um die Familie meines Partners endlich wieder einmal zu sehen. Corona-konform entschieden wir uns für ein Air B’n’B in der Nähe, was sich gerade auch mit Hund immer wieder bewährt. Zudem schätzen wir es, wenn wir uns selber verpflegen können – was nicht heisst, dass wir nicht auch gerne auswärts essen.
Ein Highlight war für mich, dass auch meine beiden Söhne für ein verlängertes Wochenende hochfuhren, um sich die Gegend einmal anzusehen und Axels Eltern mal persönlich kennenzulernen.
Ein anderer Höhepunkt war unser Ausflug nach Bad Godesberg, wo Axels Patentante mit ihrem Mann ein Schlosshotel direkt am Rhein besitzt, von dem ich bislang immer nur gehört habe. Wir wurden so weit wie möglich durch die Gebäulichkeiten geführt und vernahmen dabei auch allerhand historisch Interessantes über das Haus. Dabei erzählte man uns, dass das ARD einen Zweiteiler über das „Weisse Haus am Rhein“ plant. Das entsprechende Buch gibt es ja schon. Den Film werden wir uns dann bestimmt anschauen.

Rheinhotel Dreesen, das weisse Haus am Rhein
Da gab auch ein nettes Café

Ursprünglich wollten wir im Herbst wieder auf „unser“ Weingut, das Chateau Duvivier in der Provence, wo wir schon mehrmals wunderschöne Herbstferien verbracht haben. Leider bekamen wir ziemlich kurzfristig Bescheid, dass das Haus aufgrund der französischen C.-Restriktionen geschlossen bleiben würde. Genauso kurzfristig entschieden wir uns darum, nochmals unseren geliebten Dog Camper zu mieten und auf der Suche nach Sonne südwärts zu tuckern. Obwohl ich ja italienische Staatsbürgerin bin, kannte ich die westliche Küste nicht wirklich gut. Zwar bin ich in jungen Jahren für drei Monate an der Università di Siena immatrikuliert gewesen, aber die Ausflüge ans Meer hielten sich damals in Grenzen. Es war also definitiv Zeit, dies nachzuholen. Die Tage am Meer haben uns dreien extrem gut getan. Da wir auch noch ein bisschen vor der offiziellen Herbstferienzeit unterwegs waren, hatte es auch nicht allzu viele Kinder unterwegs – das geniesse ich bei aller Kinderliebe doch auch sehr. Mehr über die Italienferien gibt es hier zu lesen.

Frau und Hund im Gras
schiefer Turm von Pisa
Ein Punkt weniger auf der Löffelliste
Sandstrand und Meer
Sandstrand bei Albegna
Hund am Strand
Aura geniesst den Strand
Davon möchte ich immer noch Meer… 😉

Bloggen

Frau mit Laptop am Tisch

Das Café Umbels gehört zu meinen absolut liebsten Blog-Orten: Die Stimmung drinnen oder draussen, der Café und die sympathische Bedienung machen es mir leicht ins Schreiben einzutauchen.
Seit ich vor einigen Jahren an einem Schreibkurs mit Milena Moser festgestellt habe, dass ich eine Kaffeehaus-Schreiberin bin, schöpfe ich gern aus dieser Erkenntnis Inspiration.


Im Sommer 2021 habe ich mich nach der BlogBang Challenge von Judith Peters entschlossen, mich „The Content Society“ anzuschliessen.Schreiben kann ich ja. Daran lag es nicht. Aber ich mochte den Drive, der in dieser Community herrscht. Da wollte ich Teil davon sein. Und was soll ich sagen? Der Austausch mit all diesen verschiedenen Frauen ist doch sehr bereichernd und geht über Berufliches und Blogspezifisches hinaus. Wenn ich die Bilanz über die mehr als 50 Blogs, die ich 2021 veröffentlicht habe, ziehe, stelle ich zwar fest, dass ich auch ohne diese Gemeinschaft meinem Blog- Commitment treu bleiben könnte. Aber Spass machts definitiv mehr im Club der „schreibenden Hühner“, wie sie einer meiner Söhne mal genannt hat. Zudem lerne ich auch ordentlich was über Business, SEO und Co.

MEINE 3 LIEBSTEN EIGENEN BLOGARTIKEL DES JAHRES 2021

Wenn ich durch die über 50 Blogartikel aus dem Jahr 2021 scrolle, springen mir einige ins Auge, die mir besonders gut gefallen. Eine auf drei beschränkte Auswahl fällt mir schwer. Aber volià – hier ist der Versuch einer Selektion:

  1. Persönlichkeitstests
  2. 25 Mythen und Vorurteile über hochbegabte Kinder
  3. 4 Dinge, die die Schweizer von Schulsystem in Neuseeland lernen können

Es ist mir anfänglich sehr schwer gefallen, mich vom rein fachlichen Bloggen auf eine dynamischen, sehr persönlich gefärbten Bloggerweg zu begeben. Aber ich stelle auch fest, dass meine Kunden, die sogenannten GNHP-Familien meine authentische Art mögen, auch wenn diese oft nicht dem Mainstream entspricht. Allerdings gelingt mir durch offene und wertschätzende Kommunikation der Brückenschlag zwischen ganz verschiedenen Ansichten und menschlichen Konstellationen im Allgemeinen sehr gut. Und so finden wir in aller Regel auch gute Lösungen vor Ort.


Bücher

Spruchschild

Es würde mir leicht fallen, all meine Einnahmen in Bücher umzuwandeln – was aber definitiv fehlen würde, ist der Platz dafür. Seit vielen Jahren schon raffe ich mich deshalb in regelmässigen Abständen auf, meine raschelnden Freunde nach Littau ins Bücherbrocki zu bringen, wo sie hoffentlich neue Liebhaber finden werden. Belletristik findet bei mir nur selten länger ein Daheim und eigentlich habe ich auch angefangen, reine Unterhaltungsliteratur in der Bibliothek zu holen. Es freut mich ausserordentlich, dass die drei Damen der örtlichen Ausleihe sehr hilfsbereit sind und schon einige Bücher auf meinen Wunsch angeschafft worden sind.


An dieser Stelle möchte ich aber drei Fachbücher erwähnen, die mich durch das Jahr 2021 begleitet haben:

Unter der Leitung des VSLCH haben Schulleiter*innen die Vision einer zeitgemässen Schule erstellt: Es ist eine Schule, die sich selbst als lernende Organisation erlebt: Gemeinsam entwickeln sich alle Beteiligten in professionellen Lerngemeinschaften weiter und arbeiten in Netzwerken mit der Wissenschaft zusammen. Damit handelt, verändert und entfaltet die Schule21 sich mit dem Blick auf die Gegenwart, auf die Forschung und auf globale und lokale Realitäten – und entwickelt so ihre eigene Identität.

Schule in Neuseeland, einem Land, das in Bildungsrankings ganz vorn abschneidet und in Dias ich mal auswandern wollte. Dieses Buch erzählt die Geschichte hinter den messbaren Zahlen. Es ist der berührende Bericht einer Mutter, die mit Mann und drei Töchtern in Neuseeland gelebt hat. Sie erzählt von Schulen, wo Lehrer zu zweit unterrichten, um voneinander zu lernen, wo Radierer verboten sind, weil man sich für Fehler nicht schämen muss, und wo der Direktor manchmal mit den Schülern im Lehrerzimmer tanzt.
Ausführlicher habe ich mich auch hier geäussert.

Joëlle Huser hat dieses Standardwerk nach 20 Jahren neu überarbeitet. In der neuen Auflage von „Lichtblick“ erhalten Lehrpersonen und Eltern konkrete Unterrichtsideen und können so den speziellen Bedürfnissen begabter und talentierter Kinder und Jugendlicher gerechter werden. Es gilt nicht nur die besonders begabten Schülerinnen und Schüler zu fördern und vielfältige Potenziale zu erkennen, sondern alle Lernenden als potenziell leistungsfähig anzusprechen. Die Erweiterungen machen dieses Buch besonders wertvoll für alle an der Schule Beteiligten.

Sohn Nr. 2 hat mir zu Weihnachten einen gewichtigen Input geschenkt:

Mal schauen, ob ich dieses Buch bis Ende 2022 schaffe. Ich habe daneben doch noch das eine oder andere Projekt vor…

Netzwerken

Das vergangene Jahr hat mir wiederum gezeigt, wie wichtig die Vernetzung ist, um sich positionieren und zeigen zu können. Darum habe ich mich auch entschlossen womenbiz beizutreten. Diese Vereinigung hat zum Ziel, Unternehmerinnen aus der Schweiz zusammenzubringen und Synergien zu nutzen. Für das Onlinemagazine „Shine“ habe ich dann auch einen Artikel zur Wichtigkeit von „Lebenslangem Lernen“ geschrieben.

Als besonderen Anlass behalte ich auch die Frauendenktage in Erinnerung, die Ende August in Winterthur stattfanden. 50 Frauen aus der Bildungslandschaft Schweiz tragen sich dort vor Ort (was für ein Highlight!) um sich darüber auszutauschen, in welche Richtung sich die Schulen denn bewegen sollten. Es war genial, welche Power da spürbar wurde und ich bin überzeugt, das aus der Basis Gewaltiges entstehen kann – wenn Frau sich das zutraut und keine Angst hat. Ist es nicht erschreckend, wie sehr dieser frauendominierte Beruf immer noch von Männern bestimmt wird?
Umso mehr habe ich mich gefreut, dass der Kanton Luzern vor ein paar Tagen Martina Krieg zur neuen Leiterin der Dienststelle Volksschulbildung gewählt hat! Ich bin überzeugt, dass sie ebenfalls Dinge in Bewegung setzen wird.

Netzwerken ist aber nicht nur ein Ding der Grossanlässe – es kann auch ganz entspannt im Alltag passieren: Synergien nutzen, neue Ideen entwickeln, das mache ich seit der Teilnahme von Think Big bei Maria Husch regelmässig mit meiner „Herzensbuddine“ Selina Cadonau, die gerade als Transformationscoach durchstartet. Oft tauschen wir uns via WhatsApp Call aus, hin und wieder überwinden wir sogar die physische Distanz von Rothenburg nach Bern.
Definitiv kleiner ist die Distanz zu Petra Sewing Mestre, welche 2020 die Frauenakademie Luzern gegründet hat. Wir kennen uns schon viele Jahre, kennengelernt haben wir uns in der Hundeschule von Antonia Schröder. Dass sich unsere Hunde mögen, animiert uns dazu, die wöchentliche „Hundirundi“ möglichst einzuhalten – im Gehen entwickeln sich auch die besten Ideen. Zwei Fliegen auf einen Streich.
Online habe ich mich auch mit Maria Dieste vernetzt, die mir aufgrund ihrer numerologischen Kenntnisse doch spannende Impulse für meine Tätigkeiten geben konnte. Mal schauen, wann sich unsere Online Wege wieder mal kreuzen.
Intensiven Austausch pflege ich auch mit Elisabeth Mayr, die sich mit allerhand feinstofflichen Dingen auseinandersetzt. Eine Welt, die mir nicht fremd ist, aber in meinem Alltag leider nicht immer genügend Raum bekommt. Bei Elisabeth habe ich auch Neurodings® kennengelernt, eine faszinierende, hochkreative Methode um Blockaden zu lösen. Da ich mir gut vorstellen könnte, dass diese auch in vertrackten Familienkonstellationen hilfreich sein könnte, steht da eine Vertiefung im neuen Jahr an. Ich freue mich auch schon auf die Zooms, in denen Elisabeth gemeinsames Neurodingsen anbieten wird!

drei Frauen sitzen zusammen
Mit Janine Brigger und Petra Sewing am WomenBiz Business-Lunch im Montana Luzern
Frauendenktage in Winterthur

Als besonders wertvoll erachte ich die Verbindung zum ehk, der Vereinigung der Eltern hochbegabter Kinder, weil ich spüre, dass dort mein Wissen und Support besonders gefragt sind. Mit Meret Wirz, der Präsidentin des ehks, durfte ich im Sommer auch ein Zoom-Interview führen, das auf grosse Resonanz stiess.


Loslassen

„Wer loslässt, hat die Hände frei“, heisst ein bekanntes Sprichwort. Obwohl ich definitiv nicht dem minimaoistischen Lebensstil huldige, dazu bin ich einfach nicht der Typ, liebe ich freie Flächen, über die das Auge schweifen kann… Wie oben erwähnt, bringe ich regelmässig Bücher ins Brockenhaus, aber auch Alltagsgegenstände, die nicht mehr in aktivem Gebrauch sind oder Kleider, die nicht nicht mehr getragen werden, bekommen neue Besitzer. Ich finde das eine gute Sache: Nicht nur entstehen neue Freiräume im Haus, meist ist es auch so, dass andere Menschen Freude an diesen Gegenständen haben und sie gut verwenden können.

Loslassen bezieht sich jedoch nicht nur auf Dinge. In diesem Jahr habe ich auch von einigen lieben Menschen aus dem näheren Umfeld Abschied nehmen müssen. Besonders getroffen hat mich der Abschied von meinem geliebten Babbo, dem besten aller Nonni meiner Söhne. Obwohl ihm das Leben einige Knüppel zwischen die Beine geworfen hat, das begann schon mit seiner Geburt, bei der seine Mamma am Kindbettfieber starb, blieb er zeitlebens ein unheimlich lebensfroher Mensch, der den Fokus stets auf das Positive gerichtet hatte. Acht Sprachen benutzte er, um über alle Grenzen hinweg Kontakte zu knüpfen. Er liebte es zu tanzen, kreativ zu sein, alternative Heilmethoden zu erlernen, zu kochen und lecker zu essen. Selbst er aufgrund eines Arbeitsunfalles schleichend zum Tetraplegiker wurde, blieb er heiter, erschloss sich in millimetergenauer Navigation auf dem Trackpad seines Laptops die Weiten des Internets und skypte mit seinen Kollegen aus der Gymnasialzeit. Dass sein Körper nach zwei überstandenen Corona-Erkrankungen zu schwach für diese Welt war, akzeptieren wir und gönnen ihm die wiedererlangte Leichtigkeit im Licht. Bestimmt wurde er von einem grossen Empfangskomitee erwartet und ich bin überzeugt, dass sie sich unter grossem Gelächter viel zu erzählen haben!



Ausblick

  • Bereits Ende dieses Jahres habe ich mit der Masterclass von Sigrun begonnen. Sigrun ist der Coach von Judith Peters und Maria Husch und obwohl ich mir im Moment nicht vorstellen kann, mein Business online aufzuziehen, lass ich mich gern mal inspirieren und verführen.
  • Vielleicht ist ein Teil dieser „Verführung“ ja auch, endlich mein Buch zu beginnen?
  • Evt. gibt mir auch das Reading meines „Human Designs“, das ich mir bei Diana Richter von deinfreiraum.net gönnen werde, neue Inputs.
  • Auf meiner Wunschliste steht auch noch ein Termin mit Renate R. Schmidt.
  • Gerne würde ich mich tiefer in Neurodings® einarbeiten um es in der Praxis anzubieten.
  • Seit 10 Jahren bin ich Mitglied der Fachgruppe für das Symposium für Begabung, welches 2022 am 12. März an der PH Zug stattfinden soll. Das Kernthema, um welches sich verschiedene Workshops schmiegen, heisst:
  • Weil ich an der Schule noch so viele Überstunden abbauen muss, haben wir geplant Mittersommar in Schweden zu verbringen. Mit Axel und Aura werden ich vier lange Wochen bei Silvia und Fredy Schwitter auf Björkhult, einem kleinen Weiler bei Lönsboda verbringen. Die „richtigen“ Sommerferien werde ich wohl daheim verbringen. Unser Garten ist im Sommer ein Paradies!
  • Um dem Cliché der Lehrpersonen als Ferientechniker zu entsprechen, hier auch noch gleich ein weiteres Projekt: Wohnwagenferien im Herbst. Mal schauen 😉

Ein Jahres-Motto habe ich mir für 2022 auch zurecht gelegt:

Ich bin mein Zentrum!

Ich bin da mal optimistisch!

4 Gedanken zu „Jahresrückblog 2021: HAPPINESS IS A WAY OF LIFE

  1. Von: Renate

    Liebe Dina!
    Für uns warst du das ganze Jahr wichtige Wegbegleiterin. Deine Arbeit ist wertvoll, deine Blogs sehr unterhaltsam.
    Ich wünsche dir, dass du im 2022 ein paar deiner Träume erfüllen kannst.
    Mein Motto :“goht ned, gits ned“.
    Prosit auf viele weitere schöne Stunden!!!!

    Antworten
    1. Von: Dina

      Danke für deine Rückmeldung, du Liebe! Ich bin gern mit euch unterwegs und freue mich, wenn ich euch unterstützen kann!

      Antworten
  2. Von: Anna Hirsiger

    Liebe Dina
    Danke für diesen ehrlichen, spannenden und auch berührenden Einblick in dein 2021. Dein Artikel liest sich leicht und ist sehr unterhaltsam. Toll wie du dich beruflich engagierst, so kompetent und auf das Wohl der Kinder ausgerichtet, ich würde mich sofort an dich wenden, wenn ich Fragen oder Herausforderungen in diesem Bereich hätte.
    Und mein Mitgefühl zum Abschied von Babbo. Wie schön du seine Lebensfreude trotz allen Umständen beschrieben hast, man konnte es regelrecht spüren.
    Fürs 2022 viel Freude mit all deinen Projekten und Vorhaben.
    Und ich freue mich, dich in „the Content Society“ wieder zu treffen, wo ich nun seit diesem Jahr auch dabei bin 🙂
    Liebe Grüsse
    Anna

    Antworten
    1. Von: Dina Mazzotti

      Liebe Anna
      Danke für deine Rückmeldung!
      Auch ich wünsche dir ein vielfältiges, positives 2🎈22 und freue mich, dich lesend näher kennenzulernen!
      Herzliche Grüsse 🌸

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.