Monatsrückblick März 2022

Wie so viele andere auch bin auch ich betroffen über die Kriegsgeschehnisse in der Ukraine und meine Gebete beinhalten einen starken Friedenswunsch und die Bitte um Vernunft der Mächtigen. Deshalb war mir auch der Artikel „mit begabten Kindern über den Krieg sprechen“ ein echtes Herzensanliegen. Natürlich sollte man mit allen interessierten jungen Menschen darüber reden – aber wie bei Corona stelle ich bei diesen Kindern eine erhöhte Sensibilität und entsprechend auch tiefe Ängste fest.

ImmerEngel über Kiew

Immer wieder: Abschied nehmen und loslassen

Am 8. März ist der Vater meines Lebenspartners völlig überraschend für immer eingeschlafen. Es war ein stiller, leiser Abschied, gerade drei Monate nach dem Tod meines Babbos. Das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit hat uns gerade ein zweites Mal eingeholt.
Die Trauerfeierlichkeiten in Deutschland waren berührend, aber auch interessant, weil gewisse Abläufe und Gepflogenheiten doch ganz anders als bei uns in der Schweiz. Die Abläufe sind viel restriktiver als bei uns und es bleiben wenig Spielräume, was mit der kremierten Hülle des Verstobenen geschehen soll. Auch ist bei der Abdankung (oder war es zumindest bei dieser) der Fokus weniger auf das vergangene Leben gerichtet als auf die Hinterbliebenen, die den irdischen Weg allein weitergehen müssen. In der Schweiz finden zumindest bei den Katholiken, Beisetzungen meist am Morgen statt und anschliessend gehts dann gemeinsam zum „Leichenmahl“, wo sich die bedrückte Stimmung oft in eine fröhliche, dem Leben zugewandte Atmosphäre wandelt. In Deutschland habe ich erfahren, dass es Brauch ist, sich nach der Beisetzung gemeinsam kurz zu Kaffee und Kuchen zu treffen und das wars dann auch.
Am 15. März jährte sich auch wieder der Todestag meines Mannes, des Papas meiner Söhne. Ein Tag, den wir als Familie immer besonders würdigen. Weil wir alle aber in den Tagen vorher schon so viel unterwegs waren, haben wir uns lecker Pizza bestellt und haben in engem Familienkreis daheim seiner gedacht.

Kerze für den Papa meines Partners

Happy Birthday

Am 13. März feierte mein jüngerer Sohn seinen 23. Geburtstag. Die Zeit fliegt ja so schnell. Seit sie klein waren, gestalte ich für beide Kinder, deren Geburtsmonate genau ein halbes Jahr auseinander liegen, ein Geburtstagsplakat mit einer Art fotografischem Jahresrückblick. Die Sammlung der vergangenen Plakate liegt auf dem Dachboden und gibt einen wunderbaren Rückblick auf ihr vergangenes Leben. Allerdings wird dieses Ritual nur bis zum Wegzug aus dem Familien-Daheim fortgeführt.

23. Geburtstag

Symposium für Begabung 2022

Wie so viele Veranstaltungen hat auch das Symposium für Begabung die letzten zwei Jahre nicht stattfinden können. Um so grösser war die Freude bei uns als Fachgruppe, aber auch bei den gut 150 Teilnehmenden, dass dies nun wieder möglich war.
Wir liessen uns vom Hauptreferenten Dieter Thomä zum Tagungsthema „Be your own hero“ inspirieren und durften sehr fundierte Workshops besuchen. Persönliche Perlen waren für mich das Schreibatelier bei Svenja Hermann und Einblicke in Regula Immlers „Agentur für nachhaltige Zukunftsideen“. Auch für mich als Fachfrau ist das Symposium jedes Mal ein Highlight. Und ich freue mich bereits auf Anfang Mai, wo sich die Fachgruppe wieder trifft und sich erste Gedanken für ein neues Tagungsthema macht!

PH Zug ist Gastgeberin des Symposiums für Begabung

Känguru-Wettbewerb

Bereits zum 13. Mal führte ich für unsere Schule den Känguru Mathe-Wettbewerb durch. Genau 100 interessierte Dritt- bis Fünftklässler stellten sich diesen herausfordernden Aufgaben, die eben in ihrer Art anders sind als der gewöhnliche Matheunterricht. Hier tritt vernetztes Denken in den Vordergrund – es geht darum, Zusammenhänge zu sehen. Und oft erleben wir die Überraschung, dass Kinder, die im regulären Unterricht nicht auffallen, sehr gut abschneiden, weil sie einfach sehr divergent und logisch denken können. Es ist für die Kinder ein tolles Erlebnis, an einem Wettbewerb teilzunehmen, der auf der ganzen Welt gleichzeitig durchgeführt wird! Gespannt warten wir nun alle auf die Resultate!

Mathe Känguru-Wettbewerb

Auszeit in Ascona

Bereits im Januar habe ich geahnt, dass die Monate Februar und März dicht getaktet sein werden. Darum habe ich klammheimlich drei Tage in unserem Lieblingshotel gebucht. Obwohl auch daheim der Frühling Einzug gehalten hat und wir die ersten warmen Tage, leider mit auffrischender Bise, erleben durften, hat das Tessiner Lebensgefühl einfach eine ganz andere Qualität. Wir haben in diesen Tagen einfach nichts getan. Gut – Bloggen für die Blogdekade. Aber sonst, Seele baumeln lassen, Sonne geniessen, lecker essen. So gestärkt, kann es nun im April gut weitergehen!

Life is good!

Was sonst noch los war

Frühlingserwachen auch beim Milzkraut

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