Gefühlsobjekte bei MindTV

Die Arbeit als Visualisierungscoach nach MindTV ist ungeheuer spannend und vielfältig. Um dir einen kleinen Einblick in diesen Prozess zu geben, möchte ich heute etwas über Gefühlsobjekte erzählen.

Was sind Gefühlsobjekte?

Oft ist es schwierig, Gefühle in Worte zu fassen. Oft sind sind sie flüchtig oder in unseren Erinnerungen als diffuse Fetzen vorhanden. Es ist für Kinder wie Erwachsene gleichermassen extrem schwierig, ausschliesslich auf Gefühlsspuren zu wandeln, wenn man die Wurzel des „Übels“ erfassen will. Die Klienten sind dann schnell überfordert.

Besonders Kinder verstehen oft nicht wirklich, was und warum sie etwas fühlen. Je nach Alter und kognitiver Entwicklung können sie ihren Gefühl nur schwer die richtige Bezeichnung geben. Dazu kommt auch die Psychosomatik ins Spiel: Belastende Emotionen werden oft als Schmerzen oder Unwohlsein im Körper wahrgenommen. Wir alle kennen die belastende Situation, die uns tatsächlich physische Bauchschmerzen bereitet. So klagen Kinder oft über Bauch- oder Kopfweh, wenn der Schulbesuch zur Tortur wird oder der Schulweg von piesackenden Kollegen begleitet wird. Wissenschaftler konnten belegen, dass jede Emotion eine biochemische Reaktion im Körper auslöst. Sie sind also auf keinen Fall bloss Einbildung!

Aber auch wenn ein Kind seinem Gefühl keinen Namen geben kann, ist das nicht weiter schlimm. Jedes Kind ist nämlich durchaus in der Lage, dem Gefühl eine Form und eine Farbe zuzuschreiben. Bei MindTV sagen wir, dass es dann ein Gefühlsobjekt bildet. Dieses kann es im „Film seines Lebens“ zurückverfolgen und bearbeiten.

Gefühle visualisieren

Völlig egal, welches Gefühl den Klienten plagt: Wenn er es visualisieren kann, kann er es auch entfernen.

Bei MindTV, also Fernsehen im Kopf, benutzen wir jene Sprache, die dem Gehirn am nächsten ist: Jene der Bilder. Die visualisierte Vorstellung, seine Imagination, hilft dem Klienten, mit seinem Gehirn eine Verbindung herzustellen. Sie ist eine Kommunikationsleitung, mit der positive Veränderungen erreicht werden können.

Wir Menschen sind visuelle Wesen – ein grosser Teil unseres Gehirns widmet sich der visuellen Verarbeitung. Unsere ganze Welt ist primär auf optische Impulse ausgerichtet, die Augen wurden im Laufe der Evolution zum wichtigsten Sinneskanal. Unser Gehirn ist so konzipiert, dass wir Bilder und Farben in einem erstaunlichen Tempo verarbeiten können.

Visualisierung können die Realität neu formen und strukturieren, weil eben die bildhafte Sprache dem Gehirns sehr entspricht. Darum gehört Visualisieren zu den schnellsten und direktesten Möglichkeiten, im Gehirn neue, positive Strukturen, Denkmuster und Verhaltensweisen anzulegen. Mit Visualisierungen können wir die Endlosschlaufe des negativen Films, den wir in uns selbst immer wieder ansehen, kappen und in einen positiven, grandiosen Blockbuster umwandeln.

Schlechte Gefühle in Gefühlsobjekte verwandeln

Wenn also ein Klient ein schlechtes Gefühl in seinem Körper (oder vielleicht auch ausserhalb davon) wahrnimmt, geht es darum, diesem eine Form und eine Farbe zu verleihen, damit es fassbar wird. Es ist nämlich viel einfacher einen grossen, grauen Klumpen oder ein Gewirr von Drähten aus seinem Körper zu entfernen, als Angst oder Überforderung. Angst und Überforderung sind nämlich nicht fassbar. Interessant sind auch die Farben und Formen, die den Gefühlsobjekten zugeordnet werden. Als Coach stelle ich da auch viele Gemeinsamkeiten unter den Klient:innen fest.
Bei MindTV versuchen wir die Dinge so konkret wie möglich zu halten. Kein „Gspürschmi“-Gefasel sondern bodenständiges Herauszerren, Sprengen oder Wegwerfen von schlechten Gefühlen über eben diese Gefühlsobjekte. Um diese Gefühlsobjekte aufzuspüren, setzen wir alle Sinne ein. Überhaupt kann es in Sitzungen durchaus mal laut und lebhaft zu und her gehen– wie im Kino eben.
Die entstandenen Lücken füllen wir übrigens mit positiven Gefühlsobjekten auf. Rosa Wolken der Zärtlichkeit oder blaues Wasser zur Kühlung – was immer sich für den Klienten stimmig anfühlt, damit er wieder ganz und eins mit sich selbst werden kann.

Du bist neugierig geworden?

Dann kontaktiere mich, damit wir deinen unguten Gefühlen auf die Spur kommen und deinen Film des Lebens neu kolorieren können!

Schlagwörter: Gefühlsobjekt · mindtv 

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